Mutter Kind Turnen

Eines der ersten Bewegungsangebote für Kinder im Alter von ab den ersten Laufschritten bis zu etwa vier Jahren ist das Eltern-Kind-Turnen. Während dieser Zeit finden wichtige Schritte in der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes statt. Wenn Kinder ihren Körper beim Springen oder Balancieren wahrnehmen und selbst einfache körperliche Fertigkeiten erlernen, wirkt sich das positiv auf ihr Selbstbewusstsein aus.

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Das Kinder-Turnen soll dazu beitragen, die Lebenswelt der Kinder bewegt und erlebnisreich zu gestalten.
Hier bietet der TSV zwei Gruppen an. Die Eltern Kind Gruppe, wobei Kinder von 1 - 3 Jahre in Begleitung von Erwachsenen, die Nähe der Bezugsperson ist wichtig, sich bei einfachen Spiel und Sportübungen austoben können.
In der zweiten Gruppe, Kinderturnen für Mädchen und Jungen von 3,5 - 6 Jahren, hier müssen leider die Eltern zu Hause bleiben ist der Anspruch schon ein wenig größer. Neben dem Spiel mit Bällen und Reifen bieten Kletterparcours, Bewegung auf Matten sowie kleine Spiele den Kindern eine Menge Spaß.

 

 
Unsere Übungsleiterinnen,
mit sehr gutem Einfühlungsvermögen  für Kind und Elternteil,
erwarten euch !
 
wo : Sporthalle des TSV Ebergötzen ( Göttinger Str. 1a )
 
wann: immer jeden Montag
 
Eltern - Kind    16:00 - 17:00 Uhr
Kinderturnen   17:00 - 18:00 Uhr
 
Ansprechpartner:
 
Nina Hoffmann                 Tel :   05507 964259
 
Judith + Marcel Gail         Tel : 05507 9799737           0171 6783533      
 

was uns noch dazu einfällt !

Im Mittelpunkt des Eltern-Kind-Turnens stehen deshalb keine Sportarten, sondern Bewegungsabläufe wie Klettern, Schaukeln, Schwingen, Rutschen oder Rennen. Das Spiel mit Bällen in allen Größen schult die Grobmotorik und Reaktionsfähigkeit. Da sich viele Kinder in diesem Alter noch nicht für längere Zeit von ihrer Bezugsperson trennen mögen, bleiben Mutter oder Vater, Oma oder Opa während der Turnstunde dabei. Sie machen die Übungen mit oder helfen beim Auf- und Abbau der Spiellandschaften.

Viele Eltern oder Großeltern erleben ihre Kinder beim Mutter-Kind-Turnen ganz anders als zu Hause. Es wird häufig beobachtet: "Ein Kind, das zu Hause eher ruhig spielt, kann unter dem Eindruck einer großen Turnhalle plötzlich seinen Drang zum hemmungslosen Rennen entdecken. Vielleicht stellt man auch fest, dass andere Kinder zwar mutiger sind als das eigene, sich dafür aber öfter überschätzen und in Gefahr bringen." Dann ist die Aufmerksamkeit der Erwachsenen gefragt. Denn Kleinkinder probieren gerne Dinge aus, deren Wirkungen sie noch nicht vorhersehen können. Wenn sich also ein Knirps hoch auf die Sprossenleiter gewagt hat und dann nicht mehr weiter weiß, ist gleich jemand zur Stelle, um ihm herunterzuhelfen. Häufig wiederholt sich der Ablauf jeder Stunde, so dass sich Kinder und Erwachsene orientieren können. Eine Turnstunde kann zum Beispiel mit einem Singspiel beginnen, zum Aufwärmen folgt ein Kreis- oder Fangspiel und danach werden die Geräte aufgebaut.

Im Vordergrund stehen beim Eltern-Kind-Turnen der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Ausprobieren neuer Spielmöglichkeiten, die es zu Hause nicht gibt. Zum Beispiel ein Schwungtuch mit seinen Wellenbewegungen oder ein großes Trampolin. Bezugspersonen wie Vater oder Mutter entdecken ganz nebenbei oft schon in diesem Alter die Vorlieben ihres Kindes. Die gemeinsame wöchentliche Turnstunde gibt den Kleinen aber auch die Möglichkeit, erste Kontakte zu anderen Kindern aufzunehmen und soziales Verhalten zu lernen. Wenn alle balancieren wollen, muss man sich eben anstellen, bis man an der Reihe ist. Oder aber ein größeres Kind hilft einem kleineren hoch auf die Turnmatte. Hat ein Kind allerdings gar keine Lust, sollte man es nicht zwingen, sondern nach Alternativen suchen. Denn Bewegung und Sport sollten Spaß machen und nicht mit Zwang verknüpft sein.


Letzte Änderung am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 19:11:54 Uhr.